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Die Fachoberschule hat Schülern viele Vorteile zu bieten

Die Fachoberschule dauert insgesamt zwei Jahre und endet mit dem Abschluss der Fachhochschulreife, so dass an jeder beliebigen Hochschule ein Studium begonnen werden darf. Alternativ können die Absolventen aber eine duale Ausbildung beginnen oder in einen gehobenen Ausbildungsberuf einsteigen.

Für die Aufnahme an der Fachoberschule muss eine entsprechende Erlaubnis vorliegen, dass die 11. Klasse des Gymnasiums besucht werden darf. In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch muss der Schüler einen Notendurchschnitt von mindestens 3,5 haben. Zur Vertiefung der Kenntnisse in den allgemeinbildenden Fächern kommt noch eine intensive Ausbildung in den berufsbezogenen Fächern, sowohl theoretisch als auch praktisch.

Ausbildung im Bereich Sozialwesen

Zusätzlich zu den Fächern der Allgemeinbildung werden an der Fachoberschule auch die Fächer Biologie, Pädagogik und Psychologie gelehrt. Das sind natürlich ideale Voraussetzungen, um später ein Studium der Sozialwissenschaft an einer Fachhochschule in München aufzunehmen oder eine Ausbildung im Bereich des Sozialwesens zu beginnen. Es ist vollkommen unerheblich, ob man eine Ausbildung oder ein Studium anvisiert, die Vorbereitung für die berufliche Zukunft ist erstklassig. Theorie ist das eine, doch auch die berufliche Praxis kommt an der Fachoberschule nicht zu kurz.

Zum ersten Schuljahr gehört ein sechsmonatiges Praktikum in einem sozialen Beruf, im zweiten Halbjahr steht dann theoretischer Unterricht auf dem Programm. Idealerweise sollte man sich schon vor dem Studium an der Fachoberschule selbst einen Praktikumsplatz suchen, andernfalls ist die Schule dabei behilflich. Im zweiten Schuljahr wird in Vollzeit an der Fachoberschule unterrichtet, dabei stehen die Vorbereitungen auf die Prüfung im Fokus.

Ausbildung im Bereich Wirtschaft/Verwaltung

In dieser Sparte kommen zu den allgemeinbildenden Fächern noch die Fächer Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre sowie Volkswirtschaftslehre hinzu, so dass anschließend einem Studium der Wirtschaftswissenschaften oder einer Ausbildung im Bereich Verwaltung und Wirtschaft nichts im Wege steht.

Der theoretische Unterricht wird durch viel Praxis ergänzt, zum Beispiel in Form eines halbjährigen Praktikums im Lauf des ersten Schuljahres. Es ist von Vorteil, wenn die Schüler sich schon vorab selbst um einen Platz dafür bemühen, ansonsten hilft die Schule aber gerne. Auch in diesem Bereich widmen sich die Schüler im zweiten Schuljahr ausschließlich dem Unterricht an der Schule und bereiten sich intensiv auf die Abschlussprüfung vor.

Fachhochschulreife eröffnet vielfältige Möglichkeiten

Die Fachhochschulreife erlangen die Schüler nach der bestandenen Abschlussprüfung, dem Fachabitur. Sind die Abschlussnoten außergewöhnlich gut, kann auch noch ein 13. Schuljahr angehängt werden, dies führt zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife, für die allgemeine Hochschulreife ist jedoch eine zweite Fremdsprache Voraussetzung.

Die Fachoberschulreife erlaubt ein Studium an jeder deutschen Fachhochschule. Beim dualen Studium kommt es auf die Bestimmungen der Hochschule und die Bedingungen des Arbeitgebers an. Es ist jeder Hochschule selbst überlassen, ob duale Studenten mit Fachhochschulreife angenommen werden. Auch ein Studium an der Universität ist nicht ausgeschlossen, für einige Studiengänge reicht die Fachhochschulreife nämlich aus. Eine weitere Möglichkeit ist ein Fernstudium, so kann die Berufsausbildung fortgesetzt werden, während man sich nebenbei noch einem Studium nach Wahl widmet.

Das pädagogische Konzept der Fachoberschule

Im Anschluss an den mittleren Bildungsabschluss kann der Unterricht an der Fachoberschule also nach der Realschule oder beim Übertritt in die 11. Klasse des Gymnasiums aufgenommen werden. Innerhalb von zwei Jahren werden die Schüler auf den Erwerb der Fachhochschulreife vorbereitet, wobei zwischen zwei Ausbildungsrichtungen gewählt werden kann. Zu den Schwerpunkten in dieser Zeit zählt neben dem Pflichtpraktikum auch der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung oder zu einem Studium. Auf diese Weise eröffnen sich den Absolventen der Fachoberschule diverse Möglichkeiten für den Einstieg in einen Beruf. Doch nicht nur die beruflichen und intellektuellen Fähigkeiten sollen verbessert werden, der Schule ist auch an der Weiterentwicklung im sozialen und persönlichen Bereich gelegen, denn im heutigen Berufsleben nehmen diese Punkte einen wichtigen Platz ein.

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