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Wie man sich auf traditionelle Stellenangebote bewirbt

Vor dem Eintritt ins Berufsleben steht immer die Bewerbung – meist eine Art „Hürdenlauf“ für Menschen, die nicht wissen, wie sie die Unterlagen anfertigen sollen. Für Bewerbungen, welche sich an traditionelle Berufe richten, gelten ähnliche Kriterien. Allerdings sollte sich der Bewerber auf diese klassische Art der Interessenbekundung einlassen, schon allein, um einen positiven Eindruck beim zukünftigen Arbeitgeber zu hinterlassen. Das Bewerbungsschreiben muss nicht nur vollständig abgeschickt werden, sondern auch formell ansprechend wirken. Wie so oft liegt das Geheimnis im Detail.

Traditionelle Berufe – Begriffsklärung

Das Wort „traditionell“ lässt auf zwei verschiedene Weisen definieren. Zum einen handelt es sich um eine Bezeichnung für Berufe, welche bereits seit Eröffnung des Geschäfts von einer Familie betrieben werden – es ist also eine Sache der Tradition. Außerdem gibt es einen größeren Rahmen, nämlich Berufe, die allgemein seit langer Zeit existieren, zum Beispiel Maurer (Tradition im handwerklichen Bereich).

Möglichkeiten der Bewerbung

Viele Menschen nutzen für die Stellensuchen moderne Medien, nicht zuletzt das Internet. Ein Großteil der Arbeitgeber stellt dort seine Angebote ein und bietet im gleichen Zug die Möglichkeit der online Bewerbung. Für gewöhnlich füllen Bewerber ein vorgefertigtes Formular aus und laden wichtige Dokumente auf die Seite. Wer sich aus der Masse hervorheben möchte, nutzt für die Gruppe der traditionellen Berufe auch eine klassische Bewerbung – auf Papier in einer Mappe. Auch hier gelten die Regeln der Vollständigkeit. Mindestens genauso wichtig sind die Formalitäten; selbst die Machart der Versandtasche spielt eine Rolle.

So sieht die Bewerbung für traditionelle Berufe aus

Zuerst besorgt sich der Bewerber eine Mappe, in die er seine Unterlagen abheftet. Es empfiehlt sich nicht der Kauf eines herkömmlichen Schnellhefters. Im Fachgeschäft gibt es spezielle Bewerbungsmappen in diversen Ausführungen. Exemplare mit feiner Marmorierung wirken seriös und ansehnlich. Am besten wählen Käufer ein Exemplar, in welches die Unterlagen geklemmt und nicht gelocht eingeheftet werden. Ebenso wichtig sind die Bewerbungsunterlagen, angefangen beim Lebenslauf, gefolgt vom eigentlichen Bewerbungsschreiben. Im hinteren Teil liegen Urkunden und andere berufsrelevante Papiere. Das Lichtbild – später oben rechts auf dem Lebenslauf zu finden – muss hochwertig sein, weshalb sich der Besuch beim Fotografen lohnt. Eine Kontrolle auf Vollständigkeit sorgt für die optimale Aufmachung. Wichtig: Unterschrift unter dem Schreiben nicht vergessen.

Gestaltung der Versandtasche

Dem Umschlag schenken die meisten Bewerber kaum Aufmerksamkeit. Dabei ist diese wichtig und schafft bei sorgfältiger Gestaltung einen positiven ersten Eindruck. Die Mappe wird mit der Vorderseite so in Richtung Seite der Klebefalze gesteckt. Der Grund: Beim Öffnen des Umschlages nimmt der Ansprechpartner die Unterlagen sofort in der richtigen Position heraus. Auch die Einteilung der Adressen spielt eine Rolle: Auf der glatten Seite – der Vorderseite der Versandtasche – gehören die Adressen. Oben links notiert der Bewerber seine Anschrift. Rechtsbündig in den unteren zwei Dritteln steht die Anschrift des Empfängers. Einheitliche Schriftgröße lässt das gesamte Schriftbild harmonischer wirken und deutet auf Sorgfalt hin. Die Verwendung von Universaletiketten erleichtert die Beschriftung und ermöglicht höhengleiche Zeilen.

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