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Bewerbungsmappe – die Visitenkarte des Jobsuchenden

Wer sich heutzutage um ein Jobangebot bewirbt, kann fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass er sicherlich nicht der einzige Bewerber ist. Um sich gegen teilweise mehrere Hundert Konkurrenten durchsetzen zu können, ist eine auffällige Bewerbungsmappe der erste Schritt in die neue berufliche Herausforderung.

Hilfe bei der Bewerbung

Schnellhefter sind bei Bewerbungen out!

Eine Bewerbungsmappe aus farbigem Karton oder Kunststoff ist hilfreich, um sich von der Vielzahl der anderen Bewerber abzuheben. Die Mappe sollte dem Jobangebot entsprechen. Für eine höher dotierte Stelle sollten also auch ein paar Euro für die passende stilgerechte Mappe eingeplant werden.

Die wichtigsten Bestandteile einer Bewerbung sind:

  • Anschreiben mit Datum und Unterschrift
  • Lebenslauf ebenfalls mit Datum und Unterschrift sowie ein Lichtbild
  • alle Zeugnisse

Gleich vorne in die Mappe wird das Anschreiben hereingelegt. Achtung, das Anschreiben niemals mit abheften! Dies hat folgenden Hintergrund: Das Anschreiben selber darf das Unternehmen behalten, die Bewerbungsmappe aber muss wieder zurückgesendet werden. Aufwendigere Bewerbungsmappen verfügen über ein Fenster, in das man seine Visitenkarte stecken kann.

Ist die Bewerbung besonders umfangreich, hilft eine separate Inhaltsangabe dem Personalleiter, einen besseren Überblick zu erhalten. Folgende Seiten muss eine Bewerbung mindestens enthalten:

  1. Bewerbungsanschreiben (lose)
  2. Deckblatt mit Lichtbild
  3. Lebenslauf (wahlweise mit Lichtbild, wenn diese in im Deckblatt enthalten ist)
  4. Arbeitszeugnisse chronologisch rückwärts sortiert
  5. Qualifizierungen
  6. Referenzen
  7. Weiterbildungen
  8. Zertifikate

Was ist bei der Bewerbung zu beachten?

Alle Unterlagen müssen vollständig und auf dem letzten Stand sein. Im Lebenslauf dürfen keine Lücken auftreten. Doppelseitig bedruckte Seiten sind zu vermeiden. Sollte das Unternehmen die Bewerbung kopieren wollen, sind so die Schwierigkeiten vorprogrammiert und die rückseitigen Informationen drohen verloren zu gehen.

Zeugnisse sollten nie im Original beigelegt werden. Eine saubere und ordentliche Kopie reicht vollkommen aus. Ebenfalls müssen die Kopien beglaubigt werden. Für jede Bewerbung sollten frische Kopien verwendet werden. Ein geschultes Auge erkennt es sofort, wenn die eingereichten Unterlagen aus vorherigen Bewerbungen stammen.

Nach Fertigstellung erfolgt der Versand auf dem Postweg als gewöhnliche Post – kein Einschreiben und auch kein Express verwenden. Einen guten Eindruck verschafft auch das persönliche Vorbeibringen der Bewerbungsmappe.

Erfolgt nach drei Wochen noch keine Reaktion, kann telefonisch nachgefragt werden. Anders sieht es aus, wenn bereits zuvor in der Ausschreibung darum gebeten wurde, auf Rückfragen zu verzichten. Aber selbst in solchen Fällen sollte man nach einer Zeitspanne von über einen Monat ruhig einmal nachfragen.

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