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Work-Life-Balance immer wichtiger für Arbeitnehmer

Die Zeiten, in denen eine gute Bezahlung jede Arbeitslast erträglich gemacht hat, neigen sich dem Ende zu. Verantwortlich dafür ist die heutige Generation junger Angestellter und Absolventen, die sehr genaue Vorstellungen von ihrem Job sowie vom Leben allgemein haben.

Kernfrage: Wie wichtig ist Geld wirklich?

Minijobs, wie es sie etwa hier gibt, sind eine gute Möglichkeit, um sein Gehalt aufzustocken. Gerade in Berufen mit niedrigen Löhnen oder auch bei Studenten sind Minijobs deswegen sehr gefragt. Weiter oben auf der Karriereleiter gelten jedoch andere Regeln: Die jungen Gutverdiener von heute haben keine Geldprobleme und legen deswegen mehr Wert auf Freizeit. Es geht also im weiteren Sinne um die Suche nach Glück, jedoch losgelöst von beruflichem Erfolg und immer mehr Einkommen. Headhunter bekommen das in Gesprächen immer häufiger zu hören.

Geld spielt doch eine Rolle

Wer einen Job hat, ist zufrieden. Zu diesem Schluss sind die Glücksforscher schon vor Jahren gekommen. Gültig wird dieser Satz allerdings nur mit einer Einschränkung, denn ein gewisses Einkommenslevel ist nötig, um die ärgsten Sorgen loszuwerden. Dass Existenzangst die Zufriedenheit spürbar senkt, ist schließlich kein Geheimnis. Zusammengefasst bedeutet das: Wer genug verdient, um seine monatlichen Kosten zu decken und sich darüber hinaus noch etwas gönnen kann, seien es Klamotten, Urlaube oder Restaurantbesuche, der ist zumindest zufrieden.

© Stock Foundry/Design Pics/ Valueline/Thinkstock

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Kritische Grenzen in beide Richtungen

Je knapper man am Existenzminimum lebt, desto wichtiger ist Geld. Umgekehrt gilt, dass die meisten Menschen ab einem gewissen Punkt alleine durch Geldvermehrung nicht mehr glücklicher werden. Glücksforscher beziffern diese Grenze auf etwa 5.000 Euro netto pro Monat. Das ist zugegebenermaßen schon sehr ordentlich, jedoch noch weit von Millionärssphären entfernt. Die wichtigste Erkenntnis ist somit, dass der Gutverdiener mit 100.000 Euro brutto im Jahr nicht weniger glücklich ist als der Einkommensmillionär. Zumindest, wenn es um Geld geht.

Erkenntnis: Zeit ist wichtiger als Geld

Die heutige Karrieregeneration scheint dieses neue Denken verinnerlicht zu haben. Viele Jung-Angestellte äußern trotz bester Aussichten schon früh den Wunsch, am liebsten für immer in ihrer Gehaltsklasse zu bleiben, falls sie im Gegenzug nicht noch mehr arbeiten müssen. Denn Aufstieg ist immer mit Zusatzarbeit und Belastung verbunden, das ist kein Geheimnis. Einige Jung-Karrieristen wären sogar bereit, einen Teil ihres Gehalts gegen mehr Freizeit einzutauschen, etwa durch eine Herabstufung auf 80 Prozent Gehalt und durchgehend freie Freitage. Vor 30 Jahren wäre das kaum denkbar gewesen, heute stellen sich immer mehr Unternehmen auf diese Wünsche ein. Kein Wunder eigentlich, werden sie doch in vielen Fällen schon von Menschen aus genau dieser Generation geleitet.

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