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Immer beliebter: Der Beruf des Heilpraktikers

In der Zeit, in der immer mehr medizinische Wege eröffnet werden und es scheinbar Medikamente gegen alle möglichen Beschwerden auf dem Markt gibt, werden Heilpraktiker immer beliebter. Doch woran liegt das Phänomen, dass wir der Natur und ihren heilenden Kräften wieder mehr Vertrauen schenken?

Unterschied zwischen Heilpraktikern und Ärzten

Das zuständige Gesundheitsamt erteilt Heilpraktikern die rechtliche Erlaubnis zur Ausbildung und Arbeit im Bereich der Heilkunde. Wie diese den Weg dorthin finden, ist erstmal sekundär. Wichtig ist aber, dass die meisten von ihnen eine dreijährige Heilpraktikerschule besuchen. Dort erhalten die Heilpraktiker neben einer umfangreichen Ausbildung in Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, klinischer Diagnostik, Pharmakologie und Labordiagnostik auch fundiertes und praxisorientiertes Wissen über die verschiedenen Naturheilverfahren. Nach der Ausbildung müssen die Heilpraktiker eigenverantwortlich dafür sorgen, dass sie durch Fortbildungen immer auf dem neuesten Kenntnisstand ihrer angebotenen Therapien sind. Diese sind im Übrigen frei wählbar, sodass jeder sein eigenes Spezialgebiet finden kann. Ärzte hingegen absolvieren ein Studium an einer Universität und erhalten danach von der zuständigen Behörde die Erlaubnis, den ärztlichen Beruf auszuüben. Bevor diese ärztliche Tätigkeit jedoch tatsächlich beginnen kann, muss der Mediziner eine fachärztliche Assistenzzeit beziehungsweise eine klinische Ausbildung hinter sich bringen.

Unterschied zwischen Naturheilkunde und Schulmedizin

Schulmedizinische Behandlungen basieren auf wissenschaftlichen Grundlagen. Deren Basis beruht wiederum auf der sogenannten Zellularpathologie, die besagt, dass Krankheiten immer durch eine Störung auf zellulärer Ebene hervorgerufen werden. Bei Naturheilkunde wird der Gesundheits- und Krankheitszustand hingegen auf viele verschiedene Weisen betrachtet. Alle Systeme haben dabei unterschiedliche Grundlagen. Trotzdem geht es bei der Naturheilkunde immer darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Seele anzusprechen beziehungsweise zu aktivieren. Außerdem wird dabei das Zusammenspiel von Körper, Seele und Umwelt betrachtet, da manchmal auch Stressabbau gegen Krankheitssymptome helfen kann. Die verschriebenen arzneilichen Heilmittel sind im Gegensatz zu rein symptomatisch verordneten Arzneien der Schulmedizin risikoarm und meist frei von unerwünschten Nebenwirkungen.

Wieso Naturheilkunde so beliebt ist

Schulmedizin vs. Naturheilkunde

© Keith Brofsky/Photodisc/Thinkstock

Laut einer Statistik geben Patienten jedes Jahr rund neun Milliarden Euro für alternative Medizin aus – mehr als die Hälfte bezahlen sie dabei selbst. Dazu trägt auch die gewandelte Einstellung der klassischen Medizin bei. Längst werden alternative Therapien auch von Ärzten und Krankenkassen anerkannt und verschrieben: Autogenes Training gegen Stress, Akupunktur gegen Schmerz oder Homöopathie in der Kinderheilkunde. Das liegt vor allem daran, dass den konventionellen Ärzten durchschnittlich nur acht Minuten pro Patient bleiben. Heilpraktiker führen hingegen im Schnitt nur vier Behandlungen pro Tag durch und können sich so viel mehr auf die Leiden ihrer Patienten konzentrieren. Nur so wird eine ganzheitliche Behandlung gewährleistet. Im Notfall kann man die Heilpraktiker sogar abends und am Wochenende kontaktieren.

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