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Nach langer Arbeitslosigkeit zurück in den Job

Je länger man aus dem Job raus ist, desto schwieriger wird es wieder den Einstieg in die Erwerbstätigkeit zu finden. Nicht nur die finanziellen Sorgen werden größer, auch die Perspektiven scheinen zusehends zu schwinden. Erfolge bleiben aus und die Jobsuche wird immer frustrierender.

Jetzt ist es wichtig, nicht den Mut zu verlieren, aktiv zu bleiben und ein paar neue Strategien zu probieren.

Nicht den Anschluss verlieren

Potenzielle Arbeitgeber sollten sehen können, dass Sie am Ball geblieben sind, auch wenn Sie schon eine Weile raus sind aus dem Job. Nutzen Sie also Möglichkeiten zur Weiterbildung, lesen Sie Fachliteratur oder suchen Sie nach möglicher praktischer Arbeit, etwa durch ein Ehrenamt. Diese Dinge können Sie auch in Ihren Lebenslauf schreiben und im Vorstellungsgespräch darüber sprechen.

Was sagt man potenziellen Arbeitgebern?

Wenn Sie mehrere Jahre nicht gearbeitet haben, fragen Sie sich wahrscheinlich, wie Sie einem potenziellen Arbeitgeber überhaupt begegnen sollen.

Werden Sie im Vorstellungsgespräch danach gefragt, was Sie die ganze Zeit gemacht haben, fangen Sie bloß nicht an sich zu rechtfertigen oder zu entschuldigen. Sagen Sie auch nicht einfach „Ähm, ich hab‘ nach Arbeit gesucht“. Konzentrieren Sie sich besser auf das Positive. Erzählen Sie beispielsweise von Weiterbildungen, die Sie besucht haben und was Sie dabei dazu gelernt haben und wie Sie denken, dass Sie diese Kenntnisse in diesem Job anwenden können.

Häufig ist man ja auch nicht einfach „nur“ arbeitslos, sondern kann aus einem anderen Grund keiner Arbeit nachgehen. Vielleicht haben Sie sich um die Kindererziehung oder einen pflegebedürftigen Angehörigen gekümmert, oder waren selbst krank. Auch dies können Sie dem Arbeitgeber mitteilen und dann klar machen, dass sich Ihre Situation jetzt geändert hat und Sie wieder voll und ganz dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Online-Netzwerke als Ressource nutzen

Online-Netzwerke können ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Auf Xing zum Beispiel können Sie viele Kontakte knüpfen, die Ihnen für die Jobsuche nützlich sein können. Treten Sie unterschiedlichen Gruppen zu Branchen und Bereichen bei, in denen Sie gern arbeiten würden und abonnieren Sie Unternehmensnews von Firmen, die Sie interessant finden. So erfahren Sie, wo Mitarbeiter gesucht werden und können sich mit Menschen vernetzen, die bereits dort arbeiten.

Auch auf Twitter und Facebook präsentieren sich immer mehr Unternehmen. Viele sind zudem mit Karriereseiten vertreten, auf denen man von offenen Stellen erfährt und auch Einblicke in die Unternehmenskultur bekommt. Auch die Kontaktaufnahme mit Unternehmensvertretern ist hier gegeben.

Initiative ergreifen

Wenn Sie sich ausschließlich über Stellenanzeigen auf Jobs bewerben, sind die Erfolgschancen sehr begrenzt. Sie konkurrieren mit einer großen Anzahl anderer Bewerber und viele offene Stellen werden gar nicht erst ausgeschrieben.

Setzen Sie also auch viel Eigeninitiative ein. Recherchieren Sie direkt nach Unternehmen, bei denen Sie gern arbeiten würden und wo Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzen können. Sie können auch in der Personalabteilung oder einer Fachabteilung nach möglichen offenen Stellen fragen. Anschließend schicken Sie Ihre Initiativbewerbung dorthin.

Kommt ein Umzug oder Branchenwechsel in Frage?

Wenn keine der obigen Möglichkeiten für Sie bisher funktioniert hat – nur nicht den Mut verlieren. Aber vielleicht sind die Jobchancen in einer anderen Gegend Deutschlands für Sie besser? Denken Sie alle Möglichkeiten durch und schließen Sie einen Umzug nicht von vornherein aus.

Auch ein Branchenwechsel kann häufig viel bewirken. Schauen Sie, ob Sie mit Ihren Kenntnissen und Erfahrungen in einer anderen Branche unterkommen können, die bessere Jobchancen bietet.

Ihre Chancen auf einen Einstieg könnten sich auch erhöhen, wenn Sie etwas niedriger einsteigen – auch wenn das bedeutet, dass die Bezahlung geringer ist und Sie im Grunde überqualifiziert für den Job sein werden.

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