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Feuerwehrausbildung: Einsatzbereitschaft und Stabilität gefordert

Einmal Feuerwehrmann zu werden ist der Traum vieler kleiner Jungen. In der Realität verlangt eine Feuerwehrausbildung mehr als nur die Bereitschaft, Leben zu retten.

Feuerwehrausbildung setzt technisches Grundverständnis voraus

Feuerwehrausbildung: Junger Feuerwehrmann in Montur von hinten vor einem Einsatzfahrzeug

© iStockphoto/Thinkstock

Neben einem Realschulabschluss muss derjenige, der sich für eine Feuerwehrausbildung bewirbt, gute Deutschkenntnisse sowie PC-Kenntnisse vorweisen. Da in der Ausbildung, die in der Regel neun Monate bis zwei Jahre dauert und bis zur Verbeamtung führt, neben dem Fachwissen auch die Zusammensetzung von Gefahrenstoffen sowie technische Eigenschaften von Gebäuden gelehrt wird, ist ein Grundwissen in Naturwissenschaften sowie ein technisches Verständnis von Vorteil. Physik und Chemie stehen in der Fachschule auf dem Stundenplan und Vorwissen in diesen Bereichen erleichtert die Ausbildung enorm.

Vielseitige Theorievermittlung und hoher Praxisanteil

Zusätzlich zu den genannten Inhalten stehen in der Feuerwehrausbildung Staats- und Verwaltungskunde sowie Gerätekunde und Einsatzlehre auf dem Programm. Außerdem erlernen die Auszubildenden Grundlagen des Rettungsdienstes. Auf dieses theoretische Wissen kann dann in der praktischen Anwendung zurückgegriffen werden. In den Feuerwehrdienststellen finden praktische Einsatzübungen ebenso statt wie Übungen, die auf den technischen Hintergrund des Feuerwehrberufs aufbauen. Ziel ist immer die gute Vorbereitung auf den Ernstfall.

Verantwortungsbewusstsein und Gewissenhaftigkeit sind gefragt

Schon während der Ausbildung ist es wichtig, dass die Auszubildenden Motivation für einen Beruf zeigen, der ihnen Teamfähigkeit abverlangt und körperliche Belastbarkeit fordert. Daneben ist aber auch nicht zu unterschätzen, dass ein Rettungseinsatz auch emotionale Stärke von den Feuerwehrleuten verlangt. Sie müssen im Ernstfall auch in Zusammenarbeit mit dem Einsatzteam entscheiden, welche Maßnahmen zu treffen sind und dann zielorientiert handeln. Nicht bei jedem Einsatz wird es darum gehen müssen, Menschenleben zu retten, aber immer muss im Vordergrund stehen, Gefahren einzudämmen und Schaden zu minimieren.

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